„Open Seat“ lädt Besucherinnen und Besucher der Science Fair dazu ein, spontan Platz zu nehmen und mit Forschenden und anderen Universitätsangehörigen ins Gespräch zu kommen.
Was ist Wissenschaft wert – für unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unsere Zukunft?
Beim Open Seat kommen Sie direkt mit Forschenden der Universität Tübingen ins Gespräch. Stellen Sie Ihre Fragen, bringen Sie eigene Gedanken und Perspektiven ein und entdecken Sie Forschung im persönlichen Austausch.
Jedes Gespräch dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Es gibt keinen Vortrag und keine klassischen Interviews, sondern einen offenen Dialog auf Augenhöhe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Moderation begleitet den Austausch.
Wählen Sie Ihr Gesprächsthema
Wie verändert Wissenschaft unsere Welt? Entdecken Sie spannende Perspektiven aus Naturwissenschaften, Technologie und Geschichte und bringen Sie Ihre eigenen Fragen ins Gespräch.
Freitag, 6. November 2026, 13:30–14:30 Uhr
Pflanzen, Mikroorganismen und ihr unterirdisches Netzwerk
Prof. Dr. Michaela Dippold
Ich bin Professorin für Geo-Biosphären-Wechselwirkungen an der Universität Tübingen und gehöre zum Sprecher:innen-Team des Exzellenzclusters TERRA. In meiner Forschung untersuche ich, wie Pflanzen, Mikroorganismen und Boden zusammenwirken. Besonders interessiert mich die Rhizosphäre – der Bodenbereich unmittelbar um die Pflanzenwurzeln. Hier finden vielfältige Austauschprozesse statt, die entscheidend dafür sein können, wie Pflanzen wachsen und unter welchen Bedingungen sie überleben.
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Freitag, 6. November 2026, 14:30–15:30 Uhr
Künstliche Intelligenz aus globalen Perspektiven
Dr. Anne Burkhardt
Als Medienwissenschaftlerin am RHET AI Center der Universität Tübingen beschäftige ich mich mit künstlicher Intelligenz und globaler Gerechtigkeit. Dabei schaue ich über die Anwendungen hinaus: Welche Arbeit, Ressourcen und gesellschaftlichen Bedingungen stehen hinter KI? Besonders interessieren mich Perspektiven aus dem Globalen Süden. Sie eröffnen einen anderen Blick auf die Frage, wie wir diese Technologien entwickeln und nutzen.
Freitag, 6. November 2026, 15:30–16:30 Uhr
Geschichte und Gegenwart Osteuropas
Prof. Dr. Klaus Gestwa
Ich leite als Professor das Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde an der Universität Tübingen. Zu meinen Themen gehört die Geschichte des russischen und sowjetischen Imperiums sowie der Ukraine. Besonders beschäftigt mich derzeit, wie Vergangenheit heute gedeutet und politisch genutzt wird. Historisches Wissen hilft, verbreitete Behauptungen zu hinterfragen und Entwicklungen einzuordnen, die in Politik und Medien intensiv diskutiert werden.
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Open Seat ist ein Format der Exzellenzstrategie an der Universität Tübingen.
Veranstaltungsort: Science Fair, Neckawa Wöhrdstraße 25, Tübingen
Gesprächsdauer: etwa 10–15 Minuten Sprache: Deutsch
Hinweise zur Teilnahme:
Open Seat steht für einen offenen und respektvollen Austausch. Eine Moderation begleitet die Gespräche und achtet darauf, dass unterschiedliche Perspektiven fair und wertschätzend zur Sprache kommen.
Ausgewählte Gespräche möchten wir für die Wissenschaftskommunikation der Universität Tübingen aufzeichnen. Bei Ihrer Anfrage können Sie angeben, ob für Sie eine Video- und Tonaufnahme, ausschließlich eine Tonaufnahme oder keine Aufzeichnung infrage kommt. Die erforderliche Einwilligung wird separat eingeholt.