„Open Seat“ lädt Besucherinnen und Besucher der Science Fair dazu ein, spontan Platz zu nehmen und mit Forschenden und anderen Universitätsangehörigen ins Gespräch zu kommen.
Was ist Wissenschaft wert – für unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unsere Zukunft?
Bei Open Seat kommen Sie direkt mit Forschenden der Universität Tübingen ins Gespräch. Stellen Sie Ihre Fragen, bringen Sie eigene Gedanken und Perspektiven ein und entdecken Sie Forschung im persönlichen Austausch.
Jedes Gespräch dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Es gibt keinen Vortrag und keine klassischen Interviews, sondern einen offenen Dialog auf Augenhöhe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Moderation begleitet den Austausch.
Wählen Sie Ihr Gesprächsthema
Was können wir über uns selbst und unsere Gesellschaft lernen? Von Medizin bis Literatur eröffnen sich neue Blickwinkel und spannende Fragen. Tauschen Sie sich direkt mit Forschenden darüber aus.
Samstag, 7. November 2026, 12:00–13:00 Uhr
Über HIV sprechen – Stigmatisierung und Diskriminierung begegnen
Dr. Kristina Hopfensperger
Am Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Tübingen erforsche ich, wie HIV das Immunsystem beeinflusst, um sich zu vermehren. Neben der Arbeit im Labor beschäftige ich mich mit den Vorstellungen, die unsere Wahrnehmung von HIV prägen. Gemeinsam mit Menschen, die mit HIV leben, und weiteren Partner:innen arbeite ich daran, Wissen zugänglich zu machen und Stigmatisierung entgegenzuwirken.
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Samstag, 7. November 2026, 13:00–14:00 Uhr
Erzählkunst in den isländischen Sagas
Jun.-Prof. Dr. Rebecca Merkelbach
Als Juniorprofessorin für Skandinavistik an der Universität Tübingen erforsche ich die mittelalterliche Literatur Islands. Besonders interessieren mich die Erzählwelten der Sagas: Wie entstehen Figuren, wie wird Zusammenleben dargestellt, und welchen Platz hat das Übernatürliche? An diesen Geschichten untersuche ich, wie Literatur eine Welt gestaltet – und welche Vorstellungen von Gesellschaft darin zum Ausdruck kommen.
Samstag, 7. November 2026, 14:00–15:00 Uhr
Frauenfiguren vom Mittelalter bis zur heutigen Popkultur
Angelika Frescher-Molitor
Ich bin Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Andere Ästhetik“ an der Universität Tübingen. In meiner Forschung beschäftige ich mich mit mittelalterlichen Texten und ihren sprachlichen Bildern. In meinem Workshop bei den Science & Innovation Days verbinde ich mittelalterliche Frauenfiguren mit Beispielen aus der heutigen Popkultur. Dabei geht es um Erzählmuster und gesellschaftliche Rollenbilder.
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Open Seat ist ein Format der Exzellenzstrategie an der Universität Tübingen.
Veranstaltungsort: Science Fair, Neckawa Wöhrdstraße 25, Tübingen
Gesprächsdauer: etwa 10–15 Minuten Sprache: Deutsch
Hinweise zur Teilnahme:
Open Seat steht für einen offenen und respektvollen Austausch. Eine Moderation begleitet die Gespräche und achtet darauf, dass unterschiedliche Perspektiven fair und wertschätzend zur Sprache kommen.
Ausgewählte Gespräche möchten wir für die Wissenschaftskommunikation der Universität Tübingen aufzeichnen. Bei Ihrer Anfrage können Sie angeben, ob für Sie eine Video-, Tonaufnahme oder keine Aufzeichnung infrage kommt. Die erforderliche Einwilligung wird separat eingeholt.